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Insensa-GIS, eine neue Software für GIS Daten Analysen, Index Entwicklung, Sensitivitätsanalysen und zur Untersuchung von raumbezogenen Umweltdaten, ist jetzt verfügbar

Am 23. November wurde Insensa-GIS, eine neue Open-Source-Software in einem Workshop von Dennis Biber, dem Entwickler der Software, und Lisa Freudenberger an der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde präsentiert. Die Beta-Version der Software wurde vor kurzem Online veröffentlicht und kann unter http://www.insensa.org heruntergeladen werden.

Obwohl Insensa-GIS speziell für Index Entwicklung und Sensitivitätsanalysen entworfen wurde, bietet die Software einen großen Funktionsumfang an statistischen Analysen für geographische Daten in unterschiedlichen Formaten. Außerdem erlaubt es die Darstellung von Karten, Graphen und statistischen Ergebnissen.

Im Workshop waren verschiedene Mitarbeiter der Hochschule Eberswalde eingeladen ihre ersten Schritte in der Arbeit mit Insensa-GIS zu machen. Während einige der Teilnehmer schon sehr intensiv mit GIS Daten gearbeitet hatten, waren andere weniger erfahren. Trotz der unterschiedlichen bisherigen Kenntnisse, waren alle Teilnehmer in kurzer Zeit in der Lage, selbständig mit der Software zu arbeiten.

Das übersichtliche graphische User Interface und die intuitive Bedienung der Software machen es sehr einfach mit geographischen Daten in Insensa-GIS zu arbeiten. Die Software ist ein Open-Source Projekt und erlaubt eine nutzerfreundliche Einbindung von Plugins. Dadurch ist es sehr einfach den Funktionsumfang der Software zu erweitern und an individuelle Bedürfnisse und Zwecke anzupassen. Die Homepage bietet außerdem die Möglichkeit für Entwickler und Nutzer sich in einem Forum auszutauschen und Vorschläge für weitere Funktionen, die nützlich sein könnten, zu machen.

Die spezielle Ausrichtung der Software erlaubt es gewichtete Indizes basierend auf unterschiedlichen Indikatoren zu erstellen. Lisa Freudenberger nutzt Insensa-GIS zum Beispiel zur Entwicklung von räumlichen Priorisierungs-Indizes für die Naturschutzplanung. Unterschiedliche mathematische Funktionen können genutzt werden um einen solchen Index zu erstellen und verschiedene standardisierte Sensitivitäts-Analysen um die Robustheit des erstellten Index gegenüber Gewichtsvariationen und der Indikatoren-Auswahl zu überprüfen. "Insensa-GIS ist eine spannende Open-Source-Software, die besonders durch ihre Benutzerfreundlichkeit und Geschwindigkeit beeindruckt. Durch die integrierten Sensitivitätsanalysen und die Möglichkeit Plugins selbst hinzuzufügen wird das Produkt abgerundet!" äußerte sich Philip Arndt, einer der Workshop Teilnehmer.

Mehr Informationen über die Software und die Möglichkeit sie umsonst herunterzuladen finden Sie auf der Homepage http://www.insensa.org.